Digitale Mandatsaufnahme, die vor dem Rückruf Struktur schafft.

Jurono führt Interessenten durch eine strukturierte Erstaufnahme: Sachverhalt, Fristsignale, Dokumente und Einwilligung kommen geordnet bei Ihrer Kanzlei an — bevor jemand zurückruft. Keine automatische Rechtsprüfung, keine vollständige Rechtsakte: eine belastbare Grundlage für Ihre erste Entscheidung.

Produktzustand

Beispiel: Kündigung erhalten, Frist läuft.

Der Mock zeigt einen realistischen Intake-Zustand: gesammelte Erstinformationen, Fristsignal, Dokumente und kanzleiseitige Prüfung. Das ist noch keine vollständige Rechtsakte und ersetzt keine anwaltliche Prüfung.

Fokus

Was der Intake vor dem ersten Gespräch leistet

Die meisten Erstanfragen erreichen Kanzleien unstrukturiert: ein Anruf zwischen zwei Terminen, eine E-Mail mit drei Anhängen, zwei Sätze im Kontaktformular. ReNo oder Anwalt stellen Rückfragen — und während des Hin und Hers laufen Fristen. Der Jurono-Intake dreht die Reihenfolge: Interessenten beantworten geführte Fragen, laden Unterlagen hoch und erteilen die Einwilligung zur Datenverarbeitung. Ihre Kanzlei sieht eine vollständige Anfrage statt einer Rohnachricht.

01

Sachverhalt, Ziel und Kontaktweg werden vor dem Rückruf erfasst

02

Fristrelevante Angaben werden als Signal sichtbar, nicht als Rechtsrat

03

Dokumente und Einwilligung liegen der Anfrage von Anfang an bei

Einordnung

Was diese Seite für Ihre Kanzlei klärt.

Die Unterseiten vertiefen jeweils einen Teil des Jurono-Ablaufs: Sichtbarkeit, Intake oder den schlanken Einstieg für kleinere Kanzleien.

Das Problem: Erstkontakte kosten Zeit, die niemand hat

Eine unvollständige Erstanfrage löst in der Kanzlei immer denselben Ablauf aus: Rückruf vereinbaren, Sachverhalt erfragen, Unterlagen anfordern, erneut hinterhertelefonieren. Bis klar ist, ob das Mandat überhaupt passt, vergehen oft Tage — bei fristgebundenen Fällen genau die Tage, auf die es ankommt. Und Interessenten, die in dieser Zeit nichts Konkretes hören, rufen die nächste Kanzlei aus ihrer Recherche an.

  • Rückfragen-Ping-Pong zwischen Kanzlei und Interessent
  • Fristen ticken, bevor jemand den Sachverhalt kennt
  • Interessenten springen ab, wenn nichts zurückkommt

Der Ablauf: geführte Strecke statt Freitextfeld

Ihre Kanzlei konfiguriert pro Rechtsgebiet eine Intake-Strecke mit eigenen Fragen und Pflichtfeldern. Interessenten starten sie direkt über Ihr Kanzleiprofil — etwa nach der Recherche auf Jurolib. Jurono führt Schritt für Schritt durch Anliegen, Eckdaten, fristrelevante Angaben und Dokumentenupload und schließt mit der Einwilligung ab. Im Dashboard landet das Ergebnis als strukturierte Anfrage: alle Antworten und Dateien an einem Ort, ohne E-Mail-Anhänge.

  • Eigene Fragen und Pflichtfelder pro Rechtsgebiet
  • Dokumentenupload innerhalb der Strecke, der Anfrage zugeordnet
  • Einwilligung nach DSGVO als fester Bestandteil des Ablaufs

Was Ihre Kanzlei sieht — und was Jurono bewusst nicht tut

Im Dashboard sehen ReNo und Anwalt dieselbe geordnete Grundlage: Kontaktdaten, den Sachverhalt in den Antworten der Strecke, Fristsignale und hochgeladene Dokumente. Jurono trifft dabei keine rechtlichen Entscheidungen — keine automatische Fristenberechnung, keine Konfliktprüfung im anwaltlichen Sinn, keine Erfolgseinschätzung. Die Strecke sammelt und sortiert. Prüfen, bewerten und annehmen bleibt Kanzleiarbeit.

  • Eine Ansicht für ReNo und Anwalt statt geteilter Postfächer
  • Fristsignale zur Priorisierung, nicht zur rechtlichen Bewertung
  • Mandatsannahme und Konfliktprüfung bleiben bei der Kanzlei
Beispiel

Beispiel: Kündigung erhalten, drei Wochen Zeit

Eine Arbeitnehmerin erhält am Montag die Kündigung. Am Abend startet sie über das Kanzleiprofil den Arbeitsrecht-Intake: Sie beschreibt das Anliegen, nennt Kündigungsdatum und Zugang, lädt Kündigungsschreiben und Arbeitsvertrag hoch und erteilt die Einwilligung. Am nächsten Morgen sieht die Kanzlei eine vollständige Anfrage mit dem Fristsignal „Drei-Wochen-Frist prüfen“ — und führt den Rückruf mit Aktenkenntnis, statt zehn Minuten lang Basisdaten abzufragen. Passt das Mandat nicht oder fehlen Unterlagen, antwortet die Kanzlei gezielt auf das Vorhandene, statt bei null zu beginnen.

Sicherheit

Datenschutz von der ersten Eingabe an

Erstanfragen enthalten personenbezogene, oft sensible Daten — die gehören weder in ein ungeschütztes Kontaktformular noch in den Mail-Ordner. Der Intake trennt öffentliche Profildaten strikt von privaten Mandatsangaben, überträgt verschlüsselt und fragt die Einwilligung zur Verarbeitung aktiv ab, bevor etwas gespeichert wird. Interessenten erfahren, wofür ihre Angaben genutzt werden; Ihre Kanzlei hat die Einwilligung mit der Anfrage dokumentiert. Details zu Hosting, Verschlüsselung und Verarbeitung finden Sie auf der Sicherheitsseite.

Wie es weitergeht

Aus einer angenommenen Anfrage wird in Jurono der Mandatsstart: Die strukturierten Angaben und Dokumente bilden die Grundlage für die weitere Fallarbeit, ohne dass Ihr Team etwas aus E-Mails zusammensuchen muss. Mehr zum Gesamtablauf auf der Plattform-Seite, zum Zusammenspiel mit dem öffentlichen Profil unter Sichtbarkeit & Jurolib und zu den Einstiegspaketen unter Preise. Am schnellsten sehen Sie den Intake im Produktdurchlauf.

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