Einstiegstypen
Kanzleien müssen nicht jede Einführung als Migration behandeln. Der Startpunkt hängt davon ab, ob zuerst Sichtbarkeit, strukturierte Anfragen oder ein breiterer Plattformbetrieb entlastet werden soll.
- Profil: Sichtbarkeit und Kontaktweg ohne interne Migration
- Intake: strukturierte Erstinformationen und Dokumentenupload im Standardprozess
- Plattform: digitale Aktenbasis, Teamrollen und weitere Abläufe
Was ohne Migration starten kann
Profil, Standardkontakt, digitale Intake-Formulare, erste Rollenstruktur und neue Mandatsanfragen können ohne historische Datenübernahme beginnen. Bestehende Kanzleisoftware kann für Buchhaltung, Fristen, beA oder Spezialverfahren zunächst weiterlaufen.
- Kein Komplettwechsel als Voraussetzung
- Keine pauschale Übernahme historischer Akten
- Bestehende Systeme bleiben Ausgangspunkt der Bestandsaufnahme
Bestandsaufnahme
Vor einem Angebot werden vorhandene Systeme, Datenquellen, Dateiformate, Aktenlogik, Rollen, Fristen, Standorte, Datenschutzanforderungen und Go-Live-Risiken erfasst. Ohne diese Prüfung wird keine Migration zugesagt.
- Quelle und Exportformat prüfen
- Datenqualität und Dubletten bewerten
- Verantwortliche und Freigaben benennen
Einführungsplan
Der Einführungsplan legt Reihenfolge, Umfang, Verantwortlichkeiten und Einschränkungen fest. Er trennt Konfiguration von Datenübernahme und hält fest, welche Arbeit im Paket enthalten ist und welche Arbeit ein Angebot braucht.
- Konfiguration von Profil, Intake, Rollen und Benachrichtigungen
- Entscheidung, welche Prozesse zuerst produktiv gehen
- Terminplan mit Schulung, Test und Go-Live
Unterstützte Migration
Verifizierbar unterstützt werden strukturierte Stammdaten- und Profildatenimporte, Dokumentenübernahme nach geprüfter Quelle und Format, Profilinhalte sowie Intake- und Teamkonfiguration. Altsysteme, historische Aktenbestände und Anbieterformate werden einzeln bewertet.
- Unterstützt: CSV/Tabellen nach Mapping, strukturierte Profildaten, geprüfte Dokumentenpakete
- Nach Prüfung: Daten aus Kanzleisoftware, DMS, Website oder Verzeichnisexporten
- Nicht pauschal versprochen: vollständige historische Akten- oder Anbieter-Migration
Rollen und Verantwortlichkeiten
Jurono verantwortet technische Konfiguration, Importvorbereitung, Umsetzungsplan und Produktsupport. Die Kanzlei verantwortet Datenfreigabe, rechtliche Aufbewahrung, fachliche Priorisierung, interne Rollen und Abnahme.
- Jurono: Setup, Mapping, Testimport, Schulung und Support
- Kanzlei: Datenfreigabe, Datenschutzprüfung, Fachabnahme und Teamkommunikation
- Gemeinsame Entscheidung: Go-Live-Zeitpunkt und Einschränkungen
Schulung und Go-Live
Schulung konzentriert sich auf die konkreten Startprozesse, nicht auf eine abstrakte Produkttour. Vor Go-Live werden Rollen, Intake-Strecken, Benachrichtigungen, Datenschutzunterlagen und Rückfallwege geprüft.
- Team-Schulung für Anwälte, ReNo und Administration
- Test mit realistischen Beispielanfragen
- Go-Live-Begleitung und Nachprüfung
Preisansatz und Beschaffung
White-Glove ist kein Pauschalpreis und kein automatischer Bestandteil jedes Pakets. Aufwand, Laufzeit, Supportniveau und Migration werden nach Bestandsaufnahme angeboten. Datenschutz- und Sicherheitsprüfung gehören vor produktive Mandatsdaten.